In Bad Birnbach stieß man bereits 1939 auf Thermalwasser, als die Bayerische Mineralölindustrie AG nach Erdöl bohrte. Doch die Reichsregierung befahl die Bohrung wieder zuzuschütten. Erst 1973 suchte man erneut nach dem Heilwasser und entdeckte in 1700 Metern Tiefe eine Thermalquelle. Man stelle eine Badewanne auf eine Wiese, um das Wasser begutachten zu können. Einige Männer blickten ungläubig in die Wanne, in die sich knapp 70°C dampfend heißes Wasser ergoss. Kurz darauf wurde der Zweckverband Thermalbad Birnbach gegründet. Schon 1974 erfolgte die Grundsteinlegung für ein Kurmittelhaus. Es entstand ein Kurzentrum und ein Urlaubsbereich – damals noch räumlich getrennt. 1987 erhielt Birnbach das Prädikat „Bad“.

 

Schneller ging es in Bad Füssing. Dort fand man schon 1938, ebenfalls auf der Suche nach Öl, die Thermalquellen. In den 50er Jahren startete der Kurbetrieb, 1969 wurde der Stadt der Titel „Bad“ verliehen.

 

Nach der Entdeckung der Thermalquellen in Bad Füssing bohrte man letztlich auch in Bad Griesbach und stieß gleich auf drei Quellen. 1972/73 ging man auch dort mit Thermalwasser an den Start. Seit 2000 trägt die Stadt den Zusatz „Bad“.