Die Verknüpfung von urigem Holz mit seinem rustikalem Charakter und modernen Materialien wie Stahl und Glas ist wohl einer der wichtigsten Trends in der derzeitigen Architektur. Edle Hotels und hochwertige Gastronomiebetriebe, aber auch Bühnenbau und TV-Produktionsgesellschaften entdecken mehr und mehr  den Charme dieser Verbindung. Doch es gibt nur sehr wenige Betriebe, die Altes und Modernes handwerklich so gut verbinden können, wie ein findiges Unternehmen in Büchlberg, Wetten, dass….?

Ein wenig stolz macht es einen schon, wenn man erfährt, dass prominente TV-Stars wie Alfons Schuhbeck, Thomas Gottschalk oder Michael „Bully“ Herbig für die standesgemäße Ausführung ihrer Studio- und Bühnenbauten in der Regel auf niederbayerische Handwerksqualität vertrauen . Genauer gesagt auf Handwerksqualität aus Büchlberg. Schon zum wiederholten Mal baut die Firma Waldbauer die Kulisse für „Wetten, dass…?“ und auch andere TV-Produktionen vertrauen auf Waldbauer. Ein Grund dafür könnte sein, dass man hier Dinge beherrscht, die es in dieser Kombination fast nirgendwo sonst gibt.

 

Martin Waldbauer ist ein Pragmatiker. Als er vor vielen Jahren mit seinem Schreiner- und Montagebetrieb merkte, dass er bei manchen Aufträgen immer wieder auf Subunternehmer aus dem Metallbau angewiesen war und er damit kaum die Kontrolle über Termine, Qualität und Kosten wichtiger Projekte behalten konnte, erweiterte er nach und nach seine Schreinerei um eine Schlosserei. Holz und Metallbau gehen seitdem in Büchlberg Hand in Hand und kommen aus einem Haus. Allein diese Verbindung gibt es so in weitem Umkreis kein zweites Mal. Mit etwa 45 Mitarbeitern bringt Martin Waldbauer heute die ganze Gestaltungsvielfalt, die in den Materialien Holz und Metall steckt, ungehemmt zur handwerklichen Vollendung.

Wahrscheinlich liegt es genau an dieser ungewöhlichen Bündelung von Fertigungskompetenz, die Waldbauer immer dann zu einem der gefragtesten Partner in der Region gemacht hat, wenn es gilt, anspruchsvolle Projekte mit Liebe zum Detail umzusetzen. Die üblichen Schnittstellenprobleme zwischen den Gewerken Holz- und Metallbau gibt es hier nicht, denn alles entsteht in einem Hause und der Blick für das Ganze, für das fertige Produkt und die Gesamtwirkung ist ein ständiger Begleiter im Produktionsprozess.

Die Projekte, die Martin Waldbauer mit seinem Team – neben den Ausnahmeaufträgen für das Fernsehen – am häufigsten realisiert kommen aus der Hotellerie und der gehobenen Gastronomie. Die Ansprüche dieser Klientel an die handwerkliche Qualität sind hoch, und das kommt den Büchlbergern gerade recht. Gerade wenn es um die Umsetzung eines ganz bestimmten, hochmodernen Trends in der Architektur und Inneneinrichtung geht, macht Martin Waldbauer so schnell keiner etwas vor: altes Holz in Verbindung mit moderner, klarer Formensprache. Glas, Naturstein, Stahl und Altholz ergeben zusammen einen unvergleichlichen Charme, der Altes und Neues gekonnt miteinander verbindet. Mondäne Klarheit und rustikale Gemütlichkeit, dies begeistert vor allem die Kundschaft im Bayerwald und den nahe gelegenen Alpen. Doch Altholz ist kein Material für Anfänger. Den Charme von verwittertem und vom Holzwurm gezeichneten, alten Balken die Optik der von der Sonne patinierten und den Jahrzehnten der Reife veredelten dicken Bohlen und Brettern zu erhalten erfordert zwei Dinge: erstens muss man dieses Holz als Ausgangsmaterial erst einmal beschaffen können und zweitens muss man damit umgehen können. Martin Waldbauer, von seiner Spürnase für Trends getrieben, hat schon vor einigen Jahren damit angefangen, sich ein großes Altholzlager aufzubauen. Immer dann wenn irgend wo eine alte Scheune, ein alter Dachstuhl oder ein Hütte weg muss, versucht er an das begehrte Material zu kommen. Mittlwerweile ist der Vorrat ganz beruhigend, selbst größere Projekte können damit angenommen werden, ohne in Materialknappheit zu verfallen. Auch die Verarbeitung hat seine Tücken. Altholz hat in der Regel ein ganz besonderes Innenleben: der Holzwurm, der die so geliebten, charakteristischen Wurmlöcher gefressen hat, der  hat im edelen Wellnesshotel natürlich nichts verloren. Bevor das Holz verarbeitet wird, muss es daher praktisch sterilisiert werden. Durch die hohen Temperaturen während der 24-stündigen Trockung wird das Holz durch und durch von Schädlingen befreit, bevor es verarbeitet wird.

Die Verarbeitungskompetenz bei Holz und Altholz in Verbindung mit modernster Fertigungstechnik einer eigenen Metallbauabteilung sowie eigner Lackiererei hat der Firma Waldbauer einen sehr guten Ruf eingetragen. Und doch macht er sich manchmal ein wenig Sorgen um die Zukunft des Handwerks in der Region: „Wir bilden jedes Jahr Lehrlinge aus und übernehmen diese auch in der Regel. Doch in den letzten Jahren wird es immer schwieriger, die Lehrstellen qualifiziert zu besetzen. Es wäre schön, wenn die jungen Leute sich wieder mehr für die faszinierenden Möglichkeiten im Handwerk interessieren würden – bei uns sind junge Bewerber um einen Ausbildungsplatz jederzeit herzlich willkommen!“

[nggallery id=180]

 

Information von:
Holztechnik Waldbauer
Passauer Str. 16 | Büchlberg

Tel.: +49 (0)8505 – 916 22 – 0
info@waldbauer-holztechnik.de